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Sambia – unbekanntes Afrika Teil I, Kafue Nationalpark

Januar in Afrika, August in Afrika, nun ist Sambia an der Reihe. Die Victoria Falls sind das bekannteste Aushängeschild des Landes, aber dort waren wir bereits dreimal in den letzten Jahren. Und da im Oktober der Wasserstand dort sehr niedrig ist, fliegen wir gleich von Lusaka weiter zum Kafue NP. Im einfachen, rustikalen aber sehr charmanten McBrides Camp verbringen wir die ersten zwei Nächte. Am Ufer des Kafue Rivers gelegen, bietet sich sanftes Wildlife, absolute Ruhe bzw. das Gegrunze der Flusspferde.

 

Frühsport bei Hyppos

 

 

 

Man darf in Sambia, was man sonst selten darf, den Busch zu Fuß erwandern. Mit McBride Senior höchstpersönlich, afrikabekanntem Löwenforscher und Charakter, geht es, Gewehr über der Schulter, durch den Busch. Pukus, diese wunderschönen kleinen Antilopen, Schreiseeadler, endlose Leberwurstbäume, von Hyppos gepflanzt.  Krokodile kurz vor der Haustür, ein netter Morgen.

 

 

Afrikanischer Schreiseeadler

 

 

 

Nachmittags mehr Aufregung, Lichtensteins Kuhantiloppen, von Kuhreihern verfolgt, zwei Rappenantiloppen und 4 Löwen, das klingt schon mehr nach Abenteuer. Nur die Flussfahrt am Morgen hat außer großer Ruhe nichts zu bieten, trotzdem hat sich das Aufstehen gelohnt.

 

Lichtensteins Kuhantilope

 

 

20 Minuten Flug und man erreicht die Busange plains, ein abwechslungsreiches Schwemmland, jetzt allerdings Knochentrocken und grausam heiß. Hunderte von Kronenkranichen und dutzende von den so seltenen Klunckerkranichen beleben die flache Ebene. Gnus mit ihren beigefarbenen Jungtieren, die ersten drei Säbelantilopen, von Kuhreihern geplagt. Direkt an den Reusen Schreiseeadler und Buntstörche und nach Sonnenuntergang Streifenschakale und 8 Löwen. Da erübrigt sich die Frage, ob sich die Busange plains lohnen.

 

 

Kronenkraniche beim Balzen

 

 

Früh hebt der Ballon ab über den endlosen Inseln aus Baum und Gestrüpp. Ein Puku schaut erstaunt gen Himmel, eine wunderbare Elefantenherde zieht ohne auf das Zischen des Ballons zu achten, ihre Bahn. Die Servalkatze ist für ein Foto zu schnell. Nach dem Frühstück dann Sattelstorch und Graukopfeisvogel, Hammerkopf und springende Rotsumpfantilopen, ein Tag im Paradies.

 

 

Afrikanische Wunderwelt in Busanga Plains

 

 

Dass es große Herden von Säbelantilopen gibt, habe ich bislang nirgends bewiesen bekommen. Umso schöner, diese majestätischen Tiere hier in wirklich großer Zahl zu sehen. Allein diesen mächtigen Tieren einmal im Leben zu begegnen hätte die Reise nach Sambia gelohnt. Sambia, eine neue Erfahrung des REISEDIWAN. Wenn nur die verflixten Tsetsefliegen nicht wären…

 

 

Die wunderschöne Säbelantilope

 

 

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