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Sambia, Teil II, Im Tal der Leoparden

Man liest, man kommt und meistens ist es anders. Aber nicht so im South Luangwa Nationalpark. Zwar waren wir im südlichen Teil des Parks etwas enttäuscht, aber alas, kaum angekommen in der Kaingolodge im nördlichen Teil des Parks wird diese ihrem Namen alle Ehre tun. Kaingo heißt Leopard, und schon auf dem Weg zur Lodge haben wir zwei Exemplare der schönsten aller Katzen gesichtet.

 

Traumhafter South Luangwa Nationalpark

Entlang des mächtigen, aber kurz vor der Regenzeit stark abgeschwollenen Luangwaflusses, gibt sich die unglaubliche Tierwelt Sambias ein filmreifes stell-dich-ein. Riesige Büffelherden, endlose Gruppen von Elefanten, endemische Thornicroft – Giraffen, Kudus, Impalas und Warzenschweine rennen um die Wette, Flusspferde räkeln sich im seichten Wasser, Scharlachspinte umschwirren ihre in Adventskalenderart gehaltenen Behausungen.

 

Scharlachspinte am Kliff

 

 

Ja, und dann sind da noch die Leoparden. Am Fluss, auf den Leberwurstbäumen, beim gegenseitigen wegjagen vom toten Impala auf einem Baumriesen. Bei Nummer acht hören wir auf, zu zählen. Staunen im Lichte der Scheinwerfer nur noch über die Kraft und Eleganz der Katzen, hören ihr fauchen, als sie sich gegenseitig vom Aas jagen, Futterneid, als erst der erste, dann der zweite Leopard von einer wenig charmanten Lady verdrängt werden.

 

Im Reich der Säbeltiger – wütende Leopardin

 

 

Nummer zwei am Impala gibt nicht auf, faucht und fletsche die Zähne, aber seine Gegenspielerin ist fast doppelt so groß, hat Zähne wie ein Säbelzahntiger und macht keine Anstalten, ihr Filetstück irgendeinem unerfahrenen Artgenossen zu überlassen.

 

 

Es war einmal ein Impala

 

 

 

Als von der armen Antilope nur noch magere Beine übrig sind, fällt ab und zu sogar für die Tüpfelhyänen unter dem Baum ein Häppchen ab. Wo morgens nach dem Kill die Geier nagten, bleibt kaum ein Rest, morgen wird von dem nächtlichen Geschehen nichts mehr zu sehen sein.

 

Geierwally in Aktion

Irgendwann glaubt man, es kann nicht mehr kommen. Aber Frühstück bei Tiffany war dann nichts gegen unser allerletztes Highlight, Krokodile und Löwen teilen sich ein kleines Flusspferd. Wer braucht da noch Dr. Grizmek…

 

 

Frühstückstisch in Sambia

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